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Ortswahl für diese Aktivität |
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Lebensweise : ein lebendiges, kulturelles Erbe |
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| Das kulturelle Erbe von Sierre-Anniviers ist reich. |
Auf Grund der Alpaufzüge und Alpabzüge haben die Städte und Dörfer des Tals lange in Symbiose gelebt. Die Bewohner der Gegend waren Halb-Nomaden, die zwischen ihrem Haus im Bergdorf und dem in Sierre pendelten. Sie folgten dem Rhythmus der Jahreszeiten und der landwirtschaftlichen Arbeiten: in den Bergen das Vieh und die Felder; im Tal der Weinbau.
Damals versammelten sich die Einwohner eines jeden Dorfes in Sierre in derselben Zone. Dies erklärt die besondere Physiognomie von Sierre (16'000 Einwohner), wo mehrere Viertel an die Dörfer erinnern. Bei einem Spaziergang in den Dörfern des Val d’Anniviers oder in den « Anniviers »-Vierteln von Sierre tauchen Sie in das Leben der Bergbauerngemeinschaften ein, die in starker Bindung zu ihrer Erde leben.
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Gleichzeitig entdecken Sie auch die wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen, die der Bau der Staumauer von Moiry und die Strasse dorthin mit sich brachten. Und sie werden ausserdem feststellen, dass die sportliche Ausrüstung der ersten Besucher der Jahre 1860-1880 nicht mehr viel gemeinsam hat mit der, der Touristen des 21. Jahrhunderts.
Heute ist der Tourismus die hauptsächliche wirtschaftliche Aktivität des Val d’Anniviers. In der touristischen Hauptsaison kann sich die Bevölkerungszahl eines Dorfes um das 10fache erhöhen und z.B. von 400 auf 4000 Seelen anwachsen. Aber die Einheimischen vergessen ihre Wurzeln nicht: die Volksmusik, der Almauftrieb, der « Gletscherwein sind vielfältige sehr lebendige Traditionen, die man nicht als einfache Attraktionen abtun kann.
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